Die U15w Mädels gingen heute mit einer guten Ausgangsposition in den letzten Spieltag.
Zwar punktgleich mit den Verfolgern aus Pfaffenhofen, aber mit drei Punktspielen, während die Pfaffenhofener nur noch zwei Punktspielen offen hatten (und zusätzlich noch zwei Spiele außer Konkurrenz absolvieren mussten). D.h. 6 mögliche Punkte gg. 4 mögliche Punkte!
Eine weiteres Plus war die bessere Satzdifferenz und die bessere Balldifferenz.
Also eigentlich konnte nichts mehr schief gehen, oder?
Spiel 1: MTV Ingolstadt
Außer vielleicht die Nervosität…so kurz vor dem Ziel wollten unsere Mädels nichts mehr falsch machen und spielten recht vorsichtig auf im ersten Spiel gegen MTV Ingolstadt. Zwei Aufschlag-Asse kamen als Auftakt da gerade recht, allerdings folgte gleich der Aufschlagverlust und ratz-fatz stand es 2:7 durch kleine, eigene Abstimmungs- und Annahmefehler, oha 😯. In den folgenden Ballwechseln kam die Mannschaft dann immer besser ins Spiel, konnten bis zum 7:13 aber nicht wirklich aufschließen.
Doch dann zündeten sie den Turbo und marschierten erstmal durch bis 18:13. Nur zwei kleine Ausrutscher später endete der Satz souverän mit 25:15.
Auch im zweiten Satz ging es erst hin und her, doch die MTV Mädels konnten sich etwas absetzen. Beim 11:11 zündete die zweite Beilngrieser Stufe bis zum 19:13. Kleine Verschnaufpause bis 19:16, aber nur nicht zuviel Vorsprung aufgeben…21:18…dann machten sie den Sack endgültig zu zum 25:19.
Auch die Pfaffenhofener gewannen ihr erstes Punktspiel, blieben also dicht auf den Fersen.
Spiel 2: ESV Ingolstadt
Als nächstes zogen sie gegen den ESV Ingolstadt. Unsere Mädels gingen gleich in Führung, bauten diese sogar bis zum 11:4 aus, nur um den Gegner wieder bis zum 12:11 herankommen zu lassen. Kurzzeitig sprang es hin und her, aber immer leicht zu unseren Gunsten bis zum 19:13. Dann holten die Ingolstädter wieder auf zum 20:17.
So…Schluss mit lustig! Nach Aufschlaggewinn ging’s Vollgas zum Endstand von 25:17 💪.
Im zweiten Satz gabs kurz Verwirrung wegen Rotation, und so wurden unser zwei Punkte wieder auf 0 gesetzt…0:2. Konzentriert wurde der Rückstand runter gespielt, auch mit Hilfe des einen oder anderen Störballs (der zufällig gerade reinrollte) wenn der eigene Aufschlag mal ins Aus versprang 😅. Ab dem 8:8 gings mit großem Schritt auf die 13:9. V.a. dank guter Aufschläge und eigener guter Annahmen lief es weiter bis 21:12. Kurzes Aufbäumen des Gegners, aber mehr als 15 Punkten ließen die Mädels nicht zu, Endstand 25:15.
Jetzt begann die Rechnerei…reichte es schon zum Meistertitel? Hatte man genügend Satzpunkte? Reichte die Satzdifferenz? Nein. Im schlimmsten Fall wären wir nach Sätzen wieder punktegleich gewesen.
Was war mit der Bälledifferenz (Gewonnene Ballwechsel – verlorene Ballwechsel)?
Hier hatten unsere Mädels einen komfortablen Vorsprung gegenüber Pfaffenhofen in der gesamte Saison herausgespielt…über satte 60 Punkte! Nochmal nachgerechnet…in 2 Sätzen können max. 50 Punkte aufgeholt werden…also ja. Das sollte es also sein 🥳.
Spiel 3: SG Moosburg
Deutlich befreiter spielten unsere Mädels also im letzten Spiel gegen die SG Moosburg auf. Die konnten einem fast leidtun bis zum 15:1. Mit so einem komfortablen Vorsprung kann man natürlich etwas experimentierfreudiger werden. Die Moosburger nutzen die Gelegenheit und robbten sich immer näher ran. Beim 24:15 sollte eigentlich nicht mehr viel passieren, aber trotzdem schafften sie ein 25:19.
Im zweiten Satz fingen die Mädels erst beim 18:2 an zu experimentieren. Aber der Endstand von 25:12 sprach trotzdem eine deutliche Sprache.
Der Tabellen-Endstand von 15:1 Sätzen gegenüber den Verfolgern aus Pfaffenhofen mit 13:3 ebenfalls.
(den einzigen verlorenen Satz hatten sich die Pfaffenhofener Anfang der Saison geholt 😅)
Fazit

Einfach Spitze, wie sich die U15w schon am ersten Spieltag der Saison gefunden haben und quasi in fast jeder Kombination kaum zu schlagen waren. Wie die langen Mädels die Bälle wegblocken oder einfach frech reindrücken, wie die Kleineren wuseln und schon verlorene Bälle rausfischen oder fast alle sich in kurzer Zeit zu eiskalten Aufschlagmaschinen entwickelt haben (der eine oder andere Ausrutscher…geschenkt!).
Das Beste aber ist, was man auch heute wieder beobachten konnte: wenn’s eng wird passen die Mädels aufeinander auf und sind sich nicht zu schade, notfalls in die Bresche zu springen.
Hauptsache der Ball bleibt in der Luft! Weiter so!
Endstand hier: BVV U15w Tabelle
Nächste Saison wird’s spannend, dann stehen sie vermutlich zu sechst auf dem großen Feld…in der U16w.
Challenge accepted!







